Donnerstag, 14. Januar 2010

Ehrenrunde auf schneebedeckter Sportanlage

Der 31. Bus der Aktion „Mobil zum Spiel“ der Dietmar Hopp Stiftung ging diesmal an einen Großverein. Die TSG Rohrbach ist mit über 3.000 Mitgliedern einer der größten Vereine Nordbadens – und erfolgreich noch dazu: Aus seinen Reihen ging beispielsweise die Ausnahmefußballerin Hasret Kayikci hervor. Die Spielerin der 1. Bundesliga ist UEFA-Cup- und DFB-Pokal-Siegerin.


Auch Bürgermeister Wolfgang Erichson (2. v. re.) ließ es sich nicht nehmen bei der Übergabe dabei zu sein

Ein großer Verein wie die TSG ist Zeremonien gewohnt. Die am 14. Januar war dennoch etwas ganz besonderes: Nach einer „Ehrenrunde“ mit dem „Mobil zum Spiel“-Bus durch das schneebedeckte Stadion der TSG Rohrbach, bog Katrin Tönshoff, Leiterin der Dietmar Hopp Stiftung, auf die Zielgerade des Ovals ein. An ihrer Seite saß der Vereinsvorsitzende Siegfried Michel. Jubelnde Jungkicker erwarteten die beiden voller Vorfreude auf ihren neuen Neunsitzer. Es war der 31. von insgesamt 52 „Mobil zum Spiel“-Mannschaftsbussen, die die Dietmar Hopp Stiftung für vorbildliche ehrenamtliche Jugendarbeit in der Metropolregion spendet.

 

„Sie haben sich im Wettbewerb um ein Mobil erfolgreich durchgesetzt. Ich gratuliere Ihnen zu der tollen Jugendarbeit, die Sie leisten – viel Spaß mit Ihrem Mobil“, so die Leiterin der Dietmar Hopp Stiftung Katrin Tönshoff. Bei der feierlichen Übergabe der Fahrzeugschlüssel feierten neben vielen Freunden des Vereins auch Heidelbergs Bürgermeister für Integration und Chancengleichheit Wolfgang Erichson, der Geschäftsführer der Sportregion Rhein-Neckar Daniel Sautter und Fußballkreisvorsitzender Johannes Kolmer mit.

 

 „Unsere Jugendabteilung kann den Team-Bus sehr gut gebrauchen, ich denke er wird nur wenig zur Ruhe kommen – vielen Dank Herr Hopp“, bedankte sich Vorsitzende Siegfried Michel. Der nagelneue Neunsitzer steht nun ebenso wie der Name Hasret Kayikci für die erstklassige Jugendarbeit des Vereins. Mit über 3.000 Mitgliedern kann sich die TSG Rohrbach auf das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder verlassen. Erst vor kurzem ging das Ehrenamt des Fußball-Jugendleiters von Vater Armin Sturm an Sohn Patrick Sturm über.