Samstag, 14. Mai 2011

Heidelberger KiSS erfüllt höchste Qualitätskriterien

Am 14. Mai hatte das Erfolgsmodel Heidelberger Kindersportschule KiSS etwas zu feiern. Die beiden Trägervereine, die TSG Rohrbach und der TSG Handschuhsheim, bekamen erneut das Prädikat „Anerkannte Kindersportschule“ durch den Landessportverband Baden-Württemberg verliehen. Beide Vereine hatten sich bereits im letzten Jahr der Prüfung, die von einem Vertreter der Interessengemeinschaft KiSS strengstens kontrolliert und abgefragt wird, unterzogen.


Die KiSS des TSV Handschuhsheim und der TSG Rohrbach freuen sich auch weiterhin, das Prädikat „Anerkannte Kindersportschule“ tragen zu dürfen (v.l.n.r.): Gerhard Schäfer, Alexandra Szabady, Manfred Schückler, Heinz Janalik, Beate Biazeck, Prof. Dr. Klaus Roth, Harald W. Schoch und Gert Bartmann

Die offizielle Prädikatsverleihung fand nun im feierlichen Rahmen im Haus am Harbigweg statt. Besonders freute man sich darüber, dass Heinz Janalik, Vizepräsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg und Präsident des Badischen Sportbundes, die Übergabe des Prädikats vornahm. In seiner ganz eigenen Art als erfrischender Redner, schilderte er eindrücklich die Arbeit der Kindersportschulen in Baden-Württemberg im Allgemeinen und lobte im Besonderen die Heidelberger-KiSS sowie das Engagement der Verantwortlichen. Gert Bartmann, Leiter des Amtes für Sport und Gesundheitsförderung der Stadt Heidelberg, überbrachte die Grußworte der Stadt und betonte in seiner Rede die hohe Qualität, die erlangt werden muss, um letztendlich das Zertifikat zu bekommen. Der 1. Vorsitzende des Sportkreises Heidelberg, Gerhard Schäfer, konnte den Anwesenden in seiner Ansprache nochmals einen Überblick über die Stellung der Heidelberger KiSS und deren Bedeutung in der Region vermitteln. Der TSG-Vorsitzende Harald W. Schoch betonte die Wichtigkeit der KiSS hinsichtlich der Bewegungsmangelerscheinungen im Kindesalter. Das KiSS-Angebot spricht gerade Kinder an, die gerne Sport treiben wollen, aber das Leistungsniveau in einer bestimmten Sportart nicht erreichen. „Die sind dann oft frustriert, ziehen sich hinter den Computer zurück und werden so zu Bewegungsmuffeln. Die Kinder erhalten bei uns eine breite Sportausbildung. Wir bieten Sportunterricht, wie er eigentlich sein sollte“, sagte Schoch und führte nochmals vor Augen und bemerkte kritisch an, dass gerade, weil der Name KiSS nicht geschützt sei, es auch besonders wichtig sei, auf die Qualifizierung und Zertifizierung durch den LSV zu achten.