Freitag, 10. August 2012

Heidelberger KuSs - Kunst- u. Sportschau am 26.08.2012

Neben den Werken von Ildegarda Reiter erwartet die Besucher der diesjährigen Vernissage ein ganz besonderes Highlight: Getragen von der Überzeugung, dass in jedem Menschen verborgene Talente schlummern, haben wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit gegeben, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.


Was dabei heraus gekommen ist, können Sie am 26. August um 11 Uhr in unserem vereinseigenen Fitness-Studio FiTROPOLIS (Am Rohrbach 57, 69126 Heidelberg) bewundern. Die Ergebnisse möchten wir nicht vorweg nehmen. Nur soviel sei verraten: Jung und alt haben sich im FiTROPOLIS zusammen gefunden, um gemeinsam die zur Verfügung gestellten Leinwände mit Farbe und Pinsel zu bearbeiten. Die Künstler aus den verschiedenen Sportgruppen haben unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Lassen Sie sich von den Werken unserer Kreativabteilung in sportlichem Ambiente inspirieren und sehen Sie selbst, wie Sport & Kunst zusammen passen. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei unserem Experiment und freuen uns, Sie als Besucher am 26.08. begrüßen zu dürfen.

Ildegarda Reiter

wurde 1952 in Norditalien geboren und ist dort aufgewachsen. Seit 1970 lebt sie in Deutschland und seit 1974 in Heidelberg. 1998 hat sie zufällig bei einem Seminar ihre kreative Ader entdeckt. Inspiriert von ihrem Vater, der die Ölmalerei mit Leidenschaft ausgeübt hat, begann sie mit verschiedenen Techniken zu experimentieren. 2002, während einer Phase der Arbeitslosigkeit, besuchte Ildegarda fortlaufende Kurse im „Ausdruck malen“. Die Lust und Freude am Malen war entfacht. Eine Freundin, die selbst malt, unterstützte Ildegarda darin, ihre künstlerische Seite zu entwickeln. Sie empfahl ihr das Atelier Blaha in Rohrbach, wo Ildegarda auf spielerische Weise mit verschiedenen Acryl-Techniken zu malen begann. Das Atelier ist wie ein geschützter Raum, in dem sie sich ganz ohne Leistungsdruck und Bewertung mit begleitender Unterstützung frei entwickeln kann. Am Anfang faszinierte sie die Kollagetechnik mit verschiedenen Materialien, bis sich Ildegarda auf die Spachteltechnik konzentrierte, um sich dann schließlich mit der Schichttechnik zu beschäftigen. Zur Zeit fließen sämtliche gemachte Erfahrungen beim Malen in den Prozess mit ein. Manchmal beginnt Ildegarda ein Bild ohne klare Vorstellung und lässt sich dann von dem Prozess leiten. Es erfordert oft Mut, diese Offenheit zuzulassen und nicht zu wissen, was dabei herauskommt.