Samstag, 06. Februar 2010

Ricarda Multerer gewinnt Rhein-Neckar-Open

Unsere Fechtabteilung als Ausrichter des ersten WM-Qualifikations-Turniers 2010 im Damendegen durfte wegen der vorhergesagten Schneemassen dieses Mal zwar nur 92 Starterinnen begrüßen, doch dies blieb das einzige Manko des Turniers.


Bei der Vorstellung der vier Finalistinnen war die Spannung greifbar (v.l.n.r.): Monika Sozanska, Alexandra Ndolo, die spätere Siegerin Ricarda Multerer und Cheryl Jahn

Die ansprechende Cafeteria war von Brigitte Stolze und ihrem Team wieder perfekt organisiert worden, der optimale Platz direkt in der Halle ist neben der familiären Atmosphäre inzwischen eines der Markenzeichen unserer Turniere. Daneben äußerten unsere Gäste Begeisterung für den vom PC-Team perfekt durchgezogenen Wettkampf, hierfür waren neben Pascal und Hilmar Reiss noch Malte Heinzelmann und Volker Oberkircher besonders verantwortlich. Dass auch die Final-Veranstaltung ganz ungekünstelt und flott über die Bühne ging dankten die Spitzenfechterinnen mit ihrer Anwesenheit beim anschließenden Sektempfang und generöser Auskunftsfreudigkeit gegenüber der lokalen Presse. Allenfalls einige Zuschauer mehr und einen Großsponsor wünschen wir uns für die Zukunft. Nach reibungslosem Ablauf Dank des neuen PC-Programms von Pascal Reiss konnte nach knapp 600 Gefechten die von sich selbst überraschte Siegerin Ricarda Multerer gegen 15 Uhr mit ihrer Clubkameradin Monika Sozanska anstoßen. Die Heidenheimer Nationalfechterin hatte nach 2008 abermals den 2.Platz belegt, während Multerer sich durch den Sieg die Teilnahme an der Junioren-WM sicherte. Auch Cheryl Jahn gelang diese Qualifikation, sie teilte sich mit der ebenfalls  für den OFC Bonn startenden Alexandra Ndolo den Bronzerang. Top-Favoritin Beate Christmann landete auf einem für sie enttäuschenden 9. Platz. Auch die Konkurrenz aus Tschechien und der Schweiz blieb hinter den Erwartungen zurück. Volker Oberkircher, Moderator der spannenden Endkämpfe, entlockte zwischen den Finalgefechten den Bundestrainern Sozanski, Hauch und Steegmüller interessante Kommentare zur aktuellen Situation der deutschen Degen-Szene. Die TSG-Farben vertrat einmal mehr Maria Hugas-Mallorqui (32.) am erfolgreichsten, sie holte zwei weitere Ranglistenpunkte; Laura-Jil Heim (46.) bestätigte ihre Klasse und lag sogar vor der Weltmeisterin im modernen Fünfkampf. Doch auch unsere A-Jugendlichen enttäuschten nicht: Anna Dörsam (51.) und Chiara Schmidt-Thomée erreichten erstmals die Direktausscheidung der besten 64 in der offenen Aktiven-Klasse, während Laura Schmidt-Thomée auf Rang 59 das Vorjahresergebnis knapp verfehlte.