Montag, 31. Oktober 2011

TSG-Veteranen holen erneut Edelmetall

Alexander Trütschler von Falkenstein konnte seinen Titel „Deutscher Meister der Ü 35“ erfolgreich verteidigen, er blieb das ganze Turnier über ohne Niederlage. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille feierte Dagmar Heinzelmann in der AK 2 ihren bislang größten Erfolg, sie hatte sich seit der Umstellung auf den längeren französischen Griff in diesem Jahr kontinuierlich gesteigert und dürfte sich nun in der deutschen Spitze fest etabliert haben. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten in der Vorrunde gelang ihr in der direkten Aussscheidung eine tolle Steigerung: Die Siege über die Münchnerin Feldmaier (10:8) sowie über die mehrfache Europa- und Weltmeisterin Karin Jansen aus Hannover (10:7) garantierten den erstmaligen Einzug ins Halbfinale. Gegen die ebenfalls international erfahrene Viola Richter (ebenfalls MTV München) lief es etwas unglücklich, doch die knappe 8:10 Niederlage schmerzte angesichts der bereits sicheren Bronzemedaille nicht wirklich. Christine Schweizer sammelte bei ihrer ersten DM-Teilnahme in der starken AK 1 wertvolle Erfahrungen und landete auf dem 27. Platz.


Über das gute DM-Ergebnis freuen sich Dagmar Heinzelmann, Alexander Trützschler von Falkenstein und Georg Schmidt-Thomée

Bei den Herren schaffte Alexander Trützschler von Falkenstein nach einer grandiosen Leistung die Titelverteidigung. Die Vorrunde absolvierte er fehlerlos (6 Siege), anschließend folgten souveräne Siege über Biessner (Neuss, 10:7), Truskawa (Hasper SV, 10:5) und im Final-Kampf mit 10:7 über Mathias Becker aus Herne. „Toll, dass Alexander nach seiner Knieverletzung wieder auf den großen Hochzeiten tanzen kann“ freute sich Trainer Dimi Pauljev, stammten doch die Meniskus-Probleme ausgerechnet vom Disco-Dancing. In der AK 2 konnte dagegen Georg Schmidt-Thomée seinen Titel vom Vorjahr nicht verteidigen. Nach siegreicher Vorrunde an Position 2 gesetzt, gelang zwar durch ein 10:6 über Thomas Heilmann (Friedrichshafen) der Sprung in das Finale der besten Acht. Bereits hier traf das TSG Urgestein aber auf den Ranglisten-Ersten Renaldo Bartling aus Bautzen und hatte diesmal mit 8:10 das Nachsehen. Harald Händel fand nicht die optimale Einstellung zu den Gegnern und blieb diesmal mit Rang 17 unter seinen Möglichkeiten, immerhin konnte er aber doch einige Konkurrenten hinter sich lassen. „Hoffentlich sind wir 2012 mit dem kompletten Team am Start, dann können wir uns nochmals steigern“, blickt Trainer Dimitrije Pauljev schon in die Zukunft und hofft neben dem Wiedereinstieg der bereits etablierten Thomas Brudy, Michael Mahler und Ulli Stolze vielleicht auch auf die eigene erstmalige Teilnahme neben Fechtgrößen wie Henning Wirth, Frederic Hack und Volker Oberkircher.